07-02-16

Demenz
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Daran erkennen Sie, dass ein dementer Bewohner Schmerzen hat

Autor: Redaktion
Gemäß dem Expertenstandard zum Schmerzmanagement sind die Pflegemitarbeiter dafür verantwortlich zu erkennen, ob ein Bewohner Schmerzen hat. Ist dies der Fall, müssen Sie geeignete Maßnahmen zur Schmerzreduktion einleiten. Aber wie erkennen Sie bei einem stark verwirrten Bewohner, ob er überhaupt Schmerzen hat?
Gerade bei Menschen mit Demenz ist eine klassische Schmerzeinschätzung – z. B. nach der Numerischen Ratingskala – häufig sehr schwierig. Entweder versteht der Betroffene nicht, was Sie von ihm wollen. Oder er ist selbst nicht mehr in der Lage, sich zu äußern. In diesem Fall müssen Sie auf Anzeichen achten, die darauf hinweisen, dass der Bewohner Schmerzen hat.

Achten Sie auf diese Anzeichen

Aus verschiedenen Verhaltensweisen des Bewohners können Sie schließen, dass er Schmerzen hat. Beobachten Sie deswegen besonders seine Mimik, achten Sie auf mögliche Verhaltensauffälligkeiten und etwaige körperliche Veränderungen. In der folgenden Übersicht haben wir Ihnen die häufigsten Kriterien, die auf eine Schmerzsituation hindeuten, zusammengetragen. Im übrigen ist es wichtig, nicht nur bei der Aufnahme eine Schmerzeinschätzung vorzunehmen, sondern regelmäßig in von Ihnen individuelle festzulegenden Abständen.

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FAZIT:

Die Medizin ist heutzutage in der Lage, annähernd jede Schmerzsituation aufzulösen. Deswegen ist es äußerst problematisch, wenn die Pflege einen Schmerzzustand eines Bewohners nicht erkennt und infolgedessen keine geeigneten Maßnahmen einleitet. Schulen Sie  deswegen regelmäßig Ihre Mitarbeiter, wie sie auch bei dementen Bewohnern  erkennen können, ob sie Schmerzen haben.
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